Die Katholische Aktion und die Soziale Frage in Argentinien, 1905 – 1919

In der Zeitschrift Werkstatt Geschichte ist ein Beitrag erschienen, in dem ich die Katholische Aktion und ihre Reaktionen auf die Soziale Frage in Argentinien zu Beginn des 20. Jahrhunderts unter­suche:

Thomas Gerdes: Die Katholische Aktion und die Soziale Frage in Argentinien, 1905 – 1919. Transfer und Rezeption von katho­li­schem Wissen

In: Werkstatt Geschichte, Nr. 57, 2011, S. 31 – 52. Online.

Abstract

Die Expansion der argen­ti­ni­schen Agrarexportökonomie um 1900 ging einher mit ein­schnei­denden öko­no­mi­schen und sozialen Krisen, von denen vor allem die unteren Gesellschaftsschichten betroffen waren. Ausgehend vom Konzept der 'katho­li­schen Aktion' ana­ly­siert dieser Beitrag die zeit­ge­nös­si­schen katho­li­schen Antworten auf die soge­nannte 'Soziale Frage', spe­ziell am Río de la Plata. Zum einen wird gezeigt, dass Europa als wich­tiger Referenz- und Legitimationsraum für den dor­tigen Sozialkatholizismus diente. An Hand der kon­fes­sio­nellen Presse Buenos Aires’ werden hierzu die umfang­reichen trans­at­lan­ti­schen Wissenstransfers zwi­schen der 'Alten' und der 'Neuen Welt' in jenen Jahren nach­voll­zogen. Zum anderen unter­scheidet dieser Beitrag zwei Strömungen innerhalb des sozialen Katholizismus am Río de la Plata.

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