Coburg

Diese Fotos ent­standen zum Jahreswechsel 2009/​10 in Coburg und auf der Veste:

Über Coburg und die Veste

Coburg ist eine kreis­freie Stadt im baye­ri­schen Regierungsbezirk Oberfranken und Sitz des Landratsamtes Coburg. Vom 16./17. Jahrhundert bis 1918 war sie Residenzstadt der Herzöge von Sachsen-​Coburg, von der Mitte des 19. bis Ende des 20. Jahrhunderts Garnisonsstadt. Seit 2005 führt Coburg den Beinamen Europastadt. Über der Stadt erhebt sich mit der Veste Coburg eine der größten Burganlagen Deutschlands.

Veste Coburg

Die Veste Coburg (auch 'Fränkische Krone' genannt) überragt die Stadt Coburg im baye­ri­schen Grenzgebiet zu Thüringen. Sie hat eine Ausdehnung von etwa 135 mal 260 Meter und ist sehr gut erhal­tenen. Die Burg liegt rund 160 Meter über dem Stadtzentrum. Am Hang des Burghügels erstreckt sich in Richtung Stadt der Coburger Hofgarten. In Sichtweite befindet sich im thü­rin­gi­schen Grenzgebiet zu Bayern die Schwesterburg Veste Heldburg, einst Nebenresidenz und Jagdschloss der Coburger Herzöge.

Die Veste Coburg wurde in ihrer Geschichte niemals erobert, aller­dings wurde sie im Dreißigjährigen Krieg im März 1635 durch den General von Lamboy nach fünf­mo­na­tiger Belagerung mit Hilfe eines gefälschten Briefs, in welchem Herzog Johann Ernst die Übergabe befahl, ein­ge­nommen.

Erstmals urkundlich erwähnt wurde die Veste Coburg im Jahre 1225 als Besitz der Herzöge von Meranien, die ältesten noch erhal­tenen Teile der Burg stammen eben­falls aus dieser Zeit. Im Jahre 1530 hielt sich der Reformator Martin Luther mehrere Monate auf der Veste Coburg auf.

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