El Eternauta und die 'desa­pa­re­cidos' der Diktatur

Die Aufarbeitung der Militärdiktatur von 1976 bis 1983 beschäftigt Argentinien bis heute. Im ZEIT-​Magazin (2/​2015) berichtet Anne Kemper über die Suche der Familienangehörigen nach den "ver­schwun­denen" Opfern ('desa­pa­re­cidos') der Diktatur. Der Beitrag "Auf der Suche nach der ver­lo­renen Familie" schildert die jahr­zehn­te­lange Suche von Elsa Sánchez de Oesterheld nach ihrem Mann Héctor und ihren Töchtern.

Héctor Oesterheld war ein Comicautor, der die Folgen der Diktatur in seinem 1957 erschie­nenen Comic El Eternauta bereits anti­zi­piert hatte. Hier erzählt er die Geschichte vom Kampf eines Familienvaters gegen einen über­mäch­tigen Feind, der Buenos Aires zer­stören will, sowie vom Verlust seiner Familie und seiner Suche nach ihr. In den 1970er Jahren ging Oesterheld dann im Kampf gegen die Militärjunta in den Untergrund und zählt seit seiner Gefangennahme 1977 zu den über 30.000 'desa­pa­re­cidos'.

Via: ciberaBlog

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